Guido Kratz

Der Künstler und Keramiker Guido Kratz aus Hannover Portrait

Geboren in Frankfurt am Main 1958 fand Guido Kratz 1978 zur Kunst: Er schloss sich für einige Jahre einer Künstlerkommune in der Nähe von Frankfurt a. M. an.

Dort beschäftigte er sich mit Fotografie, Malerei, Keramik und Musik. Er entschied sich erst einmal für die Keramik und beschäftigte sich bis 1990 ausschließlich mit der Herstellung von Einzelstücken, Geschirr, Baukeramik und Möbel aus Keramik.

Ab 1990 wurde die Malerei wichtiger, zuerst auf Keramik, später auf Leinwand und inzwischen entsteht die Malerei auch im Computer. Durch die Netzwerkbilder, die er seit 2000 malt, gelingt es ihm, die Beziehungen des Einzelnen zu größeren Gruppen bildnerisch eindrucksvoll darzustellen.


Arbeitsschwerpunkte:
Keramik, Workshops, Kunst

Atelier
Goebenstraße 4, 30161 Hannover
Tel: 0511 391434
Mail: info@guido-kratz.de
Web: www.guido-kratz.de
www.kunst-hilft-wirklich.de



Zu den Arbeiten:

Die neuesten Arbeiten von Guido Kratz in seiner künstlerischen Auseinandersetzung
mit dem Werkstoff Keramik sind Werke zum Thema „Gefäß“. Ein Gefäß ist im allgemeinen Sprachgebrauch ein Behältnis zur Aufbewahrung von Gegenständen oder Flüssigkeiten. Solche Gefäße hat Guido Kratz in seiner Laufbahn als Keramiker schon viele hergestellt. Aber die neuen Arbeiten sind anders. „Gefäß“ beschreibt für die neusten Arbeiten von Guido Kratz lediglich die formale Identität im Prozess der Herstellung von umschlossenen Raum. Die „Gefäße“ von Guido Kratz sind nicht geschaffen, um Gegenständliches
aufzubewahren. Sie haben sich komplett von ihrer zweckhaftigen Gegenständlichkeit
gelöst, abstrahieren sich zu etwas Neuem und ziehen ihre Daseinsberechtigung aus
der schieren Präsenz.

Den Objekten scheint etwas Lebendiges inne zu wohnen. Die Intensität der farbig leuchtenden Oberflächen, die durch die angewandte Skraffitto-Textur kaum spürbar gebrochen wird, überzieht die Oberfläche wie eine Haut. Die Objekte fangen den Blick, kriechen die Wand hoch oder kauern sich in einmaliger Setzung oder serieller Variation am Boden. In diesem Spannungsfeld zwischen plastischen Objekt und Idee wird der Prozess der Wahrnehmung unvermittelt zu einer komplexen sinnlichen Erfahrung. Der Betrachter geht durch die ausgelösten emotionalen Assoziationen unmittelbar eine persönliche Beziehung zum Werk ein.

Guido Kratz ist bekannt durch seine Netzwerkbilder-Workshops, in denen er auch sehr große Gruppen bei der Erstellung eines komplexen gemeinsamen Bildes auf Keramik begleitet.

 

 

Advertisements